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„Da kann man was machen“ *) Interview mit Albert H. Keil Mit seinen teuren Hörgeräten hat Albert H. Keil, Pfälzer Mundartpreisträger aus Dirmstein, viel erlebt. Bis er den Akustiker wechselte und zum Pro Akustik-Mitglied SK-Hörakustik in Frankenthal kam: »Als ich 32 war, sagte der HNO-Arzt: „Da kann man nichts machen, die Schwerhörigkeit liegt bei Ihnen in der Familie.“ Als ich 60 wurde, ging ich zu einem anderen HNO-Arzt. Der sagte nun: „Da kann man was machen.“ Und ich bekam zwei Hörgeräte – für fast 7.000 Euro und mit 5.000 Euro Selbstbeteiligung. „Da kann man nichts machen“, sagte der Hörgeräteakustiker. Und als ich reklamierte, dass ich wegen einer Rückkoppelung immer „ohne“ telefonieren müsse, meinte er wieder: „Da kann man nichts machen.“ Und als ich unterschiedliche Hörleistung feststellte, erklärte er nach drei Jahren die beiden Geräte für defekt und tauschte sie aus – für über 400 Euro Selbstbeteiligung. Weil sich in den nächsten zwei Jahren nichts besserte, wechselte ich schließlich den Hörgeräteakustiker. Der neue sagte: „Da kann man was machen.“ Nach 30 Minuten war die falsche Einstellung der Geräte behoben, die Rückkoppelung beim Telefonieren verschwunden, und seitdem höre ich auf beiden Ohren gleich gut. Bei dem Hörgeräteakustiker bleibe ich...« *) © 2014 by Verlag PfalzMundArt, Dirmstein
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